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Ein kleines Update

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe, ihr seid gut im mittlerweile nicht mehr ganz so neuen Jahr angekommen. 🙂 Entschuldigt, dass ich so lange nichts von mir habe hören lassen! Derzeit halten mich nicht nur Arbeit und Berufsschule gut auf Trab, sondern auch ein etwas zeitaufwändigeres blogbezogenes Projekt. Ich lerne gerade in Sachen Webdesign mit allem Drum und Dran eine ganze Menge dazu, und nach jahrelangem Schmachten nach „etwas ganz Eigenem ohne Vorschriften und Vorlagen“ ist der Startschuss für lunaberry.de bereits im letzten Jahr gefallen (freu!). Im Moment gibt es dort nur eine Baustelle zu sehen, sodass WP immer noch die erste Anlaufstelle ist, aber ich arbeite fleißig an einem kompletten Layout mit allerlei kleinen Spielereien. Ich hoffe, dass ihr euch auf meiner Seite wohlfühlen werdet, wenn sie dann fertig ist. Lasst euch überraschen!

Die eine oder andere LE von 2015, oder zumindest Teile davon, haben es auch schon in mein Bad geschafft und warten nur darauf, rezensiert zu werden. Einige neue Holy Grails sind in meinem privaten Beautysortiment zu finden, und außerdem habe ich fleißig Naildesigns geknipst. Ihr seht, an Content mangelt es nicht – jetzt müsste man nur noch die Zeit austricksen können 😉

Soweit erstmal von mir. Einen tollen sonnigen Nachmittag wünscht euch

Luna

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Der Naildesign-Haul

Hallo ihr Lieben,

die Vorweihnachtszeit ist angebrochen und wie jedes Jahr sollte man sich eines tunlichst nicht einfangen: Kaufräusche. -.- In den letzten Wochen habe ich ein schändliches Konsumverhalten entwickelt, das aus einem simplen Grund entstanden ist: diesen Winter lasse ich meine Haut möglichst in Ruhe und wende mich einem anderen, von mir bisher wenig beachteten Gebiet dekorativer Kosmetik zu, dem Naildesign. =) Angefangen hat es zunächst mit allabendlichem Bildergucken und damit, dass ich mich in Almond Shaped Nails verliebt habe.. dann ging alles Schlag auf Schlag. Denn wer Neuland betritt, braucht natürlich auch „ein wenig“ Grundausstattung.. oder muss bestehende Vorräte aufstocken. Man hat ja nur so wenig. *g*

Die Sachen, die ich euch heute kurz vorstelle, haben sich nach und nach zusammen gesammelt. Einige habe ich schon getestet, andere sind bisher unberührt. In den nächsten Artikeln werde ich näher auf die noch ungetesteten Produkte eingehen. Und nun viel Spaß mit meinem Beutezug!

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Ein paar Basics

Ich gewöhne mich gerade daran, öfter als 2x täglich Handcreme zu benutzen. Was genau die Creme von Handsan jetzt so plakativ antibakteriell macht (Alkohol ist ja in jeder Creme enthalten), weiß ich nicht, aber sie zieht schnell ein, ohne einen Film zu hinterlassen. Die 2-in-1-Creme von Balea ist reichhaltiger und duftet sehr angenehm. Ich trage sie vor dem Schlafengehen gerne in einer dicken Schicht auf und ziehe dann dünne Baumwollhandschuhe darüber. Für streichelzarte Hände am nächsten Morgen ideal 🙂 Die Flasche des Nagellackentferners hat einen speziellen Verschluss, der versehentliches Verschütten verhindert und mit dem sich die Flüssigkeit tropfengenau dosieren lässt. Praktisch!

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Noch ein paar Basics

Es schadet nicht, von den eben erwähnten Baumwollhandschuhen ein Ersatzpaar griffbereit zu haben. Die p2 Apricot Cuticle Cream hat eine recht feste Konsistenz und ist sehr ergiebig. Trägt man sie über Nacht auf, merkt man zwar am nächsten Morgen, dass ein Produkt für diesen Bereich verwendet wurde, vom Hocker haut mich die Pflegewirkung aber nicht. Das mag auch an dem sehr künstlichen Aprikosenduft liegen und daran, dass meine Nagelhaut Öle anscheinend lieber mag.

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Pflichtprogramm: Produkte von Essie 🙂

Den Klassiker Blanc sollte jeder haben. Meiner Meinung nach ist es einer der wenigen weißen Lacke, die in zwei Schichten wirklich deckend sind. Sand Tropez ist ein sehr hübsches, cremiges, elegantes und helles Beige-Grau (Greige?), das nicht nur zu jedem Outfit, sondern auch zu jedem Anlass bestens passt. Mit Essie-Lacken kann man einfach nichts falsch machen – tolle Farben, hervorragende Qualität, schnelle Trocknung und lange Haltbarkeit. Auf das Nagelhaut-Öl bin ich schon sehr gespannt und hoffe auf eine wirklich intensive Pflegewirkung, wie man sie für den Winter braucht!

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Lust auf Lack

Beim Naildesign-Bilderstöbern fiel mir auf: zart hingehauchte, pastellige Rosatöne fehlen definitiv in meinem Nagellackkörbchen. Der Essie Fiji-Hype ist ja (leider?) an mir vorbeigezogen – möglicherweise muss ich da nochmal einen Kontakt in Österreich nutzen. Zur Überbrückung sollte der Soda Pop & Candy Shop herhalten. Auf einer weißen Base (!) ist die Farbe in zwei bis drei Schichten ganz ok, das war es auch schon. Die Deckkraft ist sehr gering und die ewig lange Trocknungszeit hat mir überhaupt nicht gefallen. Moon Holiday von Misslyn sehr flüssig, verteilt sich gerade dadurch aber wie von selbst in einer gleichmäßigen Schicht. Die Farbe an sich ist sehr durchscheinend, aber das tolle feinglitzrige Silber-Flieder-Rose-Satin-Finish macht sich super als Topper auf einem Farblack.

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Kleine Spezialisten

Darf ich euch meinen neuen Holy Grail-Topcoat vorstellen? Von Better Than Gel Nails habe ich vor dem Kauf wahre Wunder vernommen und war nach dem Testen nicht nur überrascht, sondern schwer beeindruckt. Der Lack hält mit diesem Topcoat nicht nur eine ganze Woche lang mit nur ganz minimaler Tipwear, sondern härtet die Nägel zugleich, verfärbt sich nicht und verleiht ein geniales High Gloss-Finish, das einen sehr professionellen Look zaubert. ❤ Auch der Volume Gloss Gel Look Polish von p2 weiß zu begeistern – nicht nur mit seinem satten, tiefen Aubergineton, sondern auch mit problemloser gleichmäßiger Verteilbarkeit – und er hält auch länger als manch teurerer Lack. Ich kann es kaum abwarten, den Ombre Topcoat von Catrice auszuprobieren – mit jeder aufgetragenen Schicht soll die darunter liegende helle (!) Farbe einen Ton dunkler werden. Was man damit wohl für tolle Effekte erzielen kann? *neugierig*

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Freihand

Die French Manicure-Pens von Rival de Loop Young erleichtern es Anfängern wie mir ungemein, individuelle Designs auf die Nägel zu zaubern. Bisher habe ich nur den weißen Stift getestet und bin damit ausnahmslos zufrieden. Die Farbe ist nicht zu fest, nicht zu flüssig und auch auf dunklen Lacken deckend, wenn man sie zweimal aufträgt. Sie trocknet sehr schnell, sodass man direkt nach dem Zeichnen einen Topcoat auftragen kann, ohne etwas zu verwischen. Wer für Naildesigns (noch) nicht den Pinsel schwingen will, sollte mal ein Auge auf diese Lackstifte werfen.

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Dekorative Ornamente mit Bling-Faktor

Ok, auch wenn Sticker aufkleben nicht wirklich als Nail Art-Technik bezeichnet werden kann, sind sie vor allem eins: schnell, einfach, schön anzusehen und praktisch in der Anwendung. Die filigranen Ornamente sind allerdings sehr empfindlich und schnell zerrissen oder zerknüllt, wenn man sie von der Trägerfolie abheben will. Ich benutze dafür immer eine Nadel –  damit kann man die Sticker gut händeln und hat freie Sicht, wenn man sie auf dem Nagel platziert. Die kleinen Strasssteinchen sind da einfacher, ich schubse sie einfach an den Rand der Folie und von dort aus an ihren Bestimmungsort. Haben sie ihren Platz erst einmal gefunden und wurden mit Topcoat überzogen, überleben die kleinen Schnörkel oft länger als der Lack, auf den man sie geklebt hat.

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Tool Time

Das Stampy Set von Essence habe ich zu einem absoluten Schnäppchenpreis bekommen 😉 Es kursieren Gerüchte, dass man dieses Stempelset auch mit normalem Nagellack benutzen kann (dass das funktioniert, kann ich nicht bestätigen). So musste dann auch der spezielle Stampy Polish her und mit ihm noch eine weitere Schablone (Schleife und Kirschen? Da geh ich nicht dran vorbei.). Den Schaber habe ich weggeworfen und ziehe den Lack mit einer alten Bankkarte von der Schablone ab. Irgendetwas mache ich aber immer noch falsch: das Motiv kommt zwar auf den Stempel – trocknet dort aber fest, egal, wie sehr ich mich beeile. Wisst ihr, was der Trick dabei ist und wie man es richtig macht?

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So, das war es mit dem Haul 🙂 Oder in anderen Worten: Bescherung? War schon! :p

Liebe Grüße,

Luna

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Haarwäsche aus der Dose: Trockenshampoos im Test

Wenn die Zeit drängt..

.. ist vor allem für die Haare schnelle Hilfe vonnöten – schließlich werden die vom Gegenüber neben Gesicht und Klamotten als Erstes wahrgenommen.

Als Trockenshampoos  in den Regalen noch kein Revival erlebt hatten, verwendete ich mit 13, 14 und auch danach noch ersatzweise immer normalen Babypuder:  etwas aufstäuben, kurz einwirken lassen und wieder ausbürsten. Der Puder gibt einem natürlich nicht das Gefühl (geschweige denn den Schwung) frisch gewaschener Haare, macht aber doch einen wahrnehmbaren Unterschied in der Optik.

Heute gibt es sie wieder in jeder Drogerie, und ihren manchmal zweifelhaften Ruf haben sie nicht verloren. Das erste Trockenshampoo kam 1928 in kleinen Streudöschen auf den Markt und war entweder heißgeliebt, weil es so mancher Frau den Tag rettete – oder verhasst, weil es dem Haar den Glanz raubte und es stumpf wirken ließ.

Zu gewissen Bedenken („Die Haare werden davon gräulich und man sieht 50 Jahre älter aus“) kann ich persönlich nur sagen: so ein Produkt ist mir bisher nicht untergekommen. Allerdings hätte ich auch kein Problem damit, wenn dem so wäre: wer seine Haare in einer Asch-Nuance trägt, kennt das Problem mit dem unerwünschten Gold- oder Rotschimmer und kann vielleicht nachvollziehen, was ich meine – Trockenshampoos können hier eine nette Unterstützung zum Grau-Shampoo sein. Auch andere Vorurteile („Zu faul zum Haarewaschen?“ und andere „ungepflegte“ Kommentare) kann man getrost ignorieren. Ich verwende Trockenshampoos einfach an einem stressigen Tag – abends wird es ausgewaschen.

Im Gegensatz zum alten Konzept der „Haarpuder“ versprechen die Hersteller heute noch einige zusätzliche Benefits: die Produkte sorgen für mehr Griff und Volumen, und getönte Varianten sollen bei gefärbten Haaren nicht nur das Fett bändigen, sondern auch noch einen herauswachsenden Ansatz optisch kaschieren. Doch welche taugen etwas und welche bewirken eher ein Desaster? Das habe ich für euch getestet!

Swiss-O-Par Frottee

frottee

Der Klassiker. Die Haare duften zart blumig-pudrig und fallen fluffig über die Schultern. In der ersten Tageshälfte kann man noch ein recht unbeschwertes Gefühl genießen, gegen Nachmittag allerdings lässt der Effekt nach und die natürlichen Öle setzen sich wieder durch. Man glänzt zwar nicht, doch Schwung und Volumen lassen merklich nach. Hochsteckfrisuren sehen ein wenig „zerfallen“ und strähnig aus. Immerhin bleibt das Haar locker und leicht kämmbar. Wer jedoch direkt nach der Arbeit nochmal auf die Piste möchte, muss eventuell nachsprühen.

Balea

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Stichwort: Desaster aus der Dose. Schon beim Aufsprühen bemerkt man den sehr geringen Stärke-Gehalt und hat nicht wirklich das Gefühl, dass irgendetwas aufgesogen wird und ausgebürstet werden kann. Stattdessen wirken meine Haare nach der Behandlung noch platter als zuvor. Es kommt kein Volumen zustande, dafür hat man das unerträgliche Gefühl eines Build-Ups, falls es so etwas bei Trockenshampoo gibt. Zu allem Überfluss werden die Haare im Laufe des Tages auch noch strähnig, durch den Alkoholgehalt (dessen Wirkung von der enthaltenen Stärke eigentlich gebremst werden sollte) gleichzeitig trocken und schwerer kämmbar. Besenlook? Definitiv nicht schön. Auch wenn ich Balea sonst schätze, fällt mir zu diesem Produkt nur eins ein: nein danke!

Schauma Cotton Fresh

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Ich liebe den Duft des normalen Cotton Fresh-Shampoos, warum also nicht auch mal die Trockenvariante testen? Dieses Produkt belegt souverän den zweiten Platz in meinem Ranking. Es sorgt für langanhaltende Geschmeidigkeit, duftet wunderbar und hat eine leichte Push-Up-Wirkung auf die Haare. Bis in den späten Nachmittag hinein bleibt das Wohlfühl-Gefühl erhalten, und auch danach fällt nicht sonderlich auf, dass die Haare nicht gewaschen wurden. Der morgens drapierte Dutt sieht am Ende des Tages noch recht passabel aus. An diesem Produkt gibt es nichts auszusetzen – ich wünschte nur, dass der Duft länger halten würde.. 😉

Batiste

batiste

Die erste Marke, die ich getestet habe – und der ich bis heute durchgehend treu bin. Die Produkte von Batiste sind stärketechnisch etwas „schwerer“ als die Konkurrenten im Regal. Abgesehen vom netten Verpackungsdesign und einer respektablen Auswahl an verschiedenen Düften (es gibt – zumindest online – fruchtig, blumig, tropisch, würzig und orientalisch parfümierte Varianten) und Zusatzeffekten (XXL-Volumen, Ansatzkaschierung), verspricht der Hersteller hier nicht zu viel. Der Frisch-gewaschen-Look und ebenso das Frische-Feeling halten lange an. Im Laufe des Tages vergisst man einfach, dass der Kopf schnellstmöglich unter die nächstgelegene Dusche möchte. Auch in Sachen Griffigkeit und Volumen schneidet Batiste super ab. Bis zum Abend bleibt ein Grundvolumen erhalten. Selbst nach längerfristigem regelmäßigen Gebrauch stelle ich keinen austrocknenden Effekt oder eine Veränderung der Haare fest. Zugute halten muss man Batiste außerdem noch, dass die verschiedenen Düfte auch in Reisegrößen angeboten werden – ideal zum Ausprobieren und für Unentschlossene. Klare Kaufempfehlung! 🙂

Liebe Grüße,

Luna

 
PS: Da meine Cam heute den Geist aufgegeben hat, ich den Artikel aber unbedingt posten wollte, musste ich mich leider einmalig anderweitiger Bildquellen bedienen. 😦