Der Naildesign-Haul

Hallo ihr Lieben,

die Vorweihnachtszeit ist angebrochen und wie jedes Jahr sollte man sich eines tunlichst nicht einfangen: Kaufräusche. -.- In den letzten Wochen habe ich ein schändliches Konsumverhalten entwickelt, das aus einem simplen Grund entstanden ist: diesen Winter lasse ich meine Haut möglichst in Ruhe und wende mich einem anderen, von mir bisher wenig beachteten Gebiet dekorativer Kosmetik zu, dem Naildesign. =) Angefangen hat es zunächst mit allabendlichem Bildergucken und damit, dass ich mich in Almond Shaped Nails verliebt habe.. dann ging alles Schlag auf Schlag. Denn wer Neuland betritt, braucht natürlich auch „ein wenig“ Grundausstattung.. oder muss bestehende Vorräte aufstocken. Man hat ja nur so wenig. *g*

Die Sachen, die ich euch heute kurz vorstelle, haben sich nach und nach zusammen gesammelt. Einige habe ich schon getestet, andere sind bisher unberührt. In den nächsten Artikeln werde ich näher auf die noch ungetesteten Produkte eingehen. Und nun viel Spaß mit meinem Beutezug!

nailhaul


Ein paar Basics

Ich gewöhne mich gerade daran, öfter als 2x täglich Handcreme zu benutzen. Was genau die Creme von Handsan jetzt so plakativ antibakteriell macht (Alkohol ist ja in jeder Creme enthalten), weiß ich nicht, aber sie zieht schnell ein, ohne einen Film zu hinterlassen. Die 2-in-1-Creme von Balea ist reichhaltiger und duftet sehr angenehm. Ich trage sie vor dem Schlafengehen gerne in einer dicken Schicht auf und ziehe dann dünne Baumwollhandschuhe darüber. Für streichelzarte Hände am nächsten Morgen ideal 🙂 Die Flasche des Nagellackentferners hat einen speziellen Verschluss, der versehentliches Verschütten verhindert und mit dem sich die Flüssigkeit tropfengenau dosieren lässt. Praktisch!

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Noch ein paar Basics

Es schadet nicht, von den eben erwähnten Baumwollhandschuhen ein Ersatzpaar griffbereit zu haben. Die p2 Apricot Cuticle Cream hat eine recht feste Konsistenz und ist sehr ergiebig. Trägt man sie über Nacht auf, merkt man zwar am nächsten Morgen, dass ein Produkt für diesen Bereich verwendet wurde, vom Hocker haut mich die Pflegewirkung aber nicht. Das mag auch an dem sehr künstlichen Aprikosenduft liegen und daran, dass meine Nagelhaut Öle anscheinend lieber mag.

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Pflichtprogramm: Produkte von Essie 🙂

Den Klassiker Blanc sollte jeder haben. Meiner Meinung nach ist es einer der wenigen weißen Lacke, die in zwei Schichten wirklich deckend sind. Sand Tropez ist ein sehr hübsches, cremiges, elegantes und helles Beige-Grau (Greige?), das nicht nur zu jedem Outfit, sondern auch zu jedem Anlass bestens passt. Mit Essie-Lacken kann man einfach nichts falsch machen – tolle Farben, hervorragende Qualität, schnelle Trocknung und lange Haltbarkeit. Auf das Nagelhaut-Öl bin ich schon sehr gespannt und hoffe auf eine wirklich intensive Pflegewirkung, wie man sie für den Winter braucht!

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Lust auf Lack

Beim Naildesign-Bilderstöbern fiel mir auf: zart hingehauchte, pastellige Rosatöne fehlen definitiv in meinem Nagellackkörbchen. Der Essie Fiji-Hype ist ja (leider?) an mir vorbeigezogen – möglicherweise muss ich da nochmal einen Kontakt in Österreich nutzen. Zur Überbrückung sollte der Soda Pop & Candy Shop herhalten. Auf einer weißen Base (!) ist die Farbe in zwei bis drei Schichten ganz ok, das war es auch schon. Die Deckkraft ist sehr gering und die ewig lange Trocknungszeit hat mir überhaupt nicht gefallen. Moon Holiday von Misslyn sehr flüssig, verteilt sich gerade dadurch aber wie von selbst in einer gleichmäßigen Schicht. Die Farbe an sich ist sehr durchscheinend, aber das tolle feinglitzrige Silber-Flieder-Rose-Satin-Finish macht sich super als Topper auf einem Farblack.

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Kleine Spezialisten

Darf ich euch meinen neuen Holy Grail-Topcoat vorstellen? Von Better Than Gel Nails habe ich vor dem Kauf wahre Wunder vernommen und war nach dem Testen nicht nur überrascht, sondern schwer beeindruckt. Der Lack hält mit diesem Topcoat nicht nur eine ganze Woche lang mit nur ganz minimaler Tipwear, sondern härtet die Nägel zugleich, verfärbt sich nicht und verleiht ein geniales High Gloss-Finish, das einen sehr professionellen Look zaubert. ❤ Auch der Volume Gloss Gel Look Polish von p2 weiß zu begeistern – nicht nur mit seinem satten, tiefen Aubergineton, sondern auch mit problemloser gleichmäßiger Verteilbarkeit – und er hält auch länger als manch teurerer Lack. Ich kann es kaum abwarten, den Ombre Topcoat von Catrice auszuprobieren – mit jeder aufgetragenen Schicht soll die darunter liegende helle (!) Farbe einen Ton dunkler werden. Was man damit wohl für tolle Effekte erzielen kann? *neugierig*

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Freihand

Die French Manicure-Pens von Rival de Loop Young erleichtern es Anfängern wie mir ungemein, individuelle Designs auf die Nägel zu zaubern. Bisher habe ich nur den weißen Stift getestet und bin damit ausnahmslos zufrieden. Die Farbe ist nicht zu fest, nicht zu flüssig und auch auf dunklen Lacken deckend, wenn man sie zweimal aufträgt. Sie trocknet sehr schnell, sodass man direkt nach dem Zeichnen einen Topcoat auftragen kann, ohne etwas zu verwischen. Wer für Naildesigns (noch) nicht den Pinsel schwingen will, sollte mal ein Auge auf diese Lackstifte werfen.

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Dekorative Ornamente mit Bling-Faktor

Ok, auch wenn Sticker aufkleben nicht wirklich als Nail Art-Technik bezeichnet werden kann, sind sie vor allem eins: schnell, einfach, schön anzusehen und praktisch in der Anwendung. Die filigranen Ornamente sind allerdings sehr empfindlich und schnell zerrissen oder zerknüllt, wenn man sie von der Trägerfolie abheben will. Ich benutze dafür immer eine Nadel –  damit kann man die Sticker gut händeln und hat freie Sicht, wenn man sie auf dem Nagel platziert. Die kleinen Strasssteinchen sind da einfacher, ich schubse sie einfach an den Rand der Folie und von dort aus an ihren Bestimmungsort. Haben sie ihren Platz erst einmal gefunden und wurden mit Topcoat überzogen, überleben die kleinen Schnörkel oft länger als der Lack, auf den man sie geklebt hat.

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Tool Time

Das Stampy Set von Essence habe ich zu einem absoluten Schnäppchenpreis bekommen 😉 Es kursieren Gerüchte, dass man dieses Stempelset auch mit normalem Nagellack benutzen kann (dass das funktioniert, kann ich nicht bestätigen). So musste dann auch der spezielle Stampy Polish her und mit ihm noch eine weitere Schablone (Schleife und Kirschen? Da geh ich nicht dran vorbei.). Den Schaber habe ich weggeworfen und ziehe den Lack mit einer alten Bankkarte von der Schablone ab. Irgendetwas mache ich aber immer noch falsch: das Motiv kommt zwar auf den Stempel – trocknet dort aber fest, egal, wie sehr ich mich beeile. Wisst ihr, was der Trick dabei ist und wie man es richtig macht?

nailtools

So, das war es mit dem Haul 🙂 Oder in anderen Worten: Bescherung? War schon! :p

Liebe Grüße,

Luna

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